8. Jh. v. Chr.
Aethalia: die Etrusker und das Eisen
Die Griechen nannten sie Aethalia — «Funke». Das war keine Metapher: nachts sah man vom Meer aus das Glühen der etruskischen Öfen, die das Erz der Ostseite schmolzen. Von hier kam das reinste Eisen Europas, das Metall, das das antike Mittelmeer bewaffnete und erbaute.
Für die Etrusker war Elba Tagebau und Schmiede zugleich: elbanisches Erz reiste nach Populonia an der gegenüberliegenden Küste, wo die Öfen Tag und Nacht brannten. Dort blieben Berge von Schlacke — so eisenreich, dass sie dreitausend Jahre später noch einmal eingeschmolzen wurden.
Heute zu sehenDie Minen von Rio und der rote See von Terranera, wo der Boden noch von Hämatit glitzert.








